Die Einzelergebnisse Schaibing zuerstgenannt:
Konrad Spies - Roland Schneider 0,5:0,5;
Gotthard Knödlseder - Ralf Linkamp 1:0;
Martin Heyne - Markus Schwabeneder 0,5:0,5;
Michael Fesl - Wilfried Kuran 0:1;
Erwin Küspert - Nicolae Covaci 0,5;0,5;
Avdullah Avdijaj - Markus Manaberger 1:0;
Johannes Wagner - Theo Geßmann 0:1;
Stefan Slominski - Florian Arnold 0,5:0,5;
Nachdem sich nach kurzer Spieldauer Martin Heyne und Markus Schwabeneder genauso friedlich trennten wie Nicolae Covaci von Erwin Küspert dauerte es doch fast drei Stunden bis Roland Schneider gegen Konrad Spies akzeptieren musste, dass er nicht mehr risikolos auf Sieg spielen konnte. 10 Minuten später endete der erwartete Sieg von Florian Arnold gegen Stefan Slominski mit einem enttäuschenden Remis. Arnold setzte sein überlegenes Bauernendspiel mit einer von ihm selbst einzügig verursachten Pattstellung. Somit stand es nach knapp drei Stunden "nur" 2:2 und nachdem wenige Minuten später Ralf Linkamp seine Niederlage quittieren musste lag Passau II hinten. Das "Pattdrama" setzte sich kurze Zeit später fort: Markus Manaberger gab seine Partie einen Zug zu früh auf. Er verlor vermeintlich seinen gefesselten Springer. In Wirklichkeit hätte ihn die Eroberung des Springers in eine unvermeidliche Pattposition gebracht. Patt heißt: Der König kann nicht mehr ziehen, steht aber nicht im Schach! Die Partie hätte also Remis geendet und so stand der Mannschaftskampf 2:4 aus Passauer Sicht.
Jetzt holte Theo Geßmann einen wichtigen Sieg für sein Team nachdem sein Gegenüber völlig unmotiviert eine Figur opferte und kurz danach aufgeben musste. Den Schlusspunkt für Passau II setzte dann Wilfried Kuran der mit seinem Sieg mit den schwarzen Steinen das 4:4 sicherstellte.